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Der perfekte Tag

Der perfekte Hochzeitstanz

Hochzeitstanz zu zweit

« So gelingt er! »

Der Hochzeitstanz gehört zu den Höhepunkten des großen Tages und ist einer der romantischsten Momente der Hochzeitsfeierlichkeiten. Beim Tanzen zu schöner Musik kann das Brautpaar seiner Liebe zueinander für alle sichtbar Ausdruck verleihen – besonders schön ist es, wenn dann Fotos geschossen werden. Wir zeigen, wie der perfekte Hochzeitstanz als Überleitung vom festlichen Teil zur Hochzeitsparty gelingt und wie auch Nichttänzer einen Hochzeitstanz wie den Walzer lernen und eine flotte Sohle auf das Parkett legen, ohne sich zu blamieren.

Keine Hochzeit ohne Tanz

Spätestens, wenn der Tisch vom Hochzeitsessen abgeräumt ist, ist es Zeit, den ausgelasseneren Teil der Feier mit Musik einzuleiten. Manche Paare entscheiden sich auch dazu, bereits vor dem Abendessen zu tanzen – das sorgt nicht nur für eine entspannte Stimmung unter den Gästen, sondern kommt auch Nichttänzern entgegen, die den Hochzeitstanz so schnell wie möglich über die Bühne bringen möchten. Egal zu welchem Zeitpunkt: Ein Hochzeitstanz, modern oder ganz klassisch, gehört zu einer Hochzeit einfach dazu. Wie schön, wenn sich die frisch gebackenen Eheleute erheben und zur Tanzfläche schreiten!

Wenn dann die Musik einsetzt, die je nach persönlichem Geschmack und Budget von einer Live-Band, einem Alleinunterhalter, einem DJ oder einer vorher zusammengestellten Playlist stammt, schweben Braut und Bräutigam beim Hochzeitswalzer oder einem anderen Tanz übers Parkett und die Gäste sind zuerst nur Zuschauer. Nach einer gewissen Zeit – länger als zwei Minuten sollten es nicht sein – wird die Musik ein wenig leiser, die Braut geht weiter zum nächsten Herrn (meist ihr Vater) und der Bräutigam fordert die nächste Dame (meist seine Mutter) auf. Nach einem weiteren Wechsel, in den meisten Fällen zu den Schwiegereltern oder den Trauzeugen, eröffnet man die Tanzfläche dann für alle Gäste. Übrigens: Wenn die Gäste an der Tanzfläche stehen und nicht sitzen bleiben, ist die Chance größer, sie nach dem ersten Tanz zum Mittanzen zu animieren.

Paar beim Hochzeitstanz

Am besten vorher planen

Die Trauzeugen und die Eltern sind die besten Ansprechpartner, wenn es um die Planung des Hochzeitstanzes geht. Vielleicht möchte jemand nicht mit einem bestimmten anderen Gast tanzen oder generell kommt ein Wechsel des Tanzpartners nicht so gut an? Kein Problem, denn den klassischen Ablauf des Eröffnungstanzes kann man an die Wünsche des Brautpaares anpassen, sodass es ein ganz persönlicher Hochzeitstanz wird, wie man ihn sich lange erträumt hat. Wichtig ist es in jedem Fall, den Ablauf des Tanzes vorher mit Eltern und Schwiegereltern zu besprechen: Eventuell möchte jemand partout nicht tanzen oder ist aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage dazu – das sollte man unbedingt beachten, um peinliche Situationen zu vermeiden. Die Trauzeugen schließlich sorgen dafür, dass nicht gleich nach dem ersten Tanz das Programm wieder unterbrochen wird, sondern dass man zunächst einmal für eine gewisse Zeit tanzen kann. Für Spiele und Reden ist auch später noch genügend Zeit.

Hochzeitstanz mit Familie

Die Musikauswahl

Viele Paare haben ein Lied, das sie als „ihr Lied“ bezeichnen: Weil man sich dabei kennengelernt oder zum ersten Mal geküsst hat, weil man einen ganz besonderen Moment im gemeinsamen Leben damit verbindet oder einfach, weil man diesen Song sehr mag. Oft ist dann lange vor der Hochzeitsfeier klar, dass man zu diesem Lied den Hochzeitstanz, modern oder klassisch, tanzen möchte. Wer für den Eröffnungstanz der Hochzeit nicht so ein spezielles Lied hat, informiert sich rechtzeitig über die schönsten Liebeslieder, die sich perfekt für diesen einzigartigen Moment eignen. Ist eine Band organisiert, hat diese sicher auch Tipps parat, welche Songs gerne gewählt werden.

Ob Klassiker wie „Can‘t Help Falling in Love“ von Elvis Presley oder „Come Fly with Me“ von Frank Sinatra oder lieber moderne Lovesongs von deutschen Stars wie Johannes Oerding oder Ich+Ich – das Lied muss zu Braut und Bräutigam passen. Selbstverständlich ist auch klassische Musik möglich: Besonders bei sehr festlichen Hochzeiten passen solche Stücke sehr schön, allerdings muss man dann für einen gekonnten Übergang in die weitere Tanzmusik sorgen.

Brautpaar beim Tanz

Die klassischen Tänze

Wer sich bereits seit längerer Zeit für „sein“ Lied zum Eröffnungstanz der Hochzeit entschieden hat, dem ist somit natürlich auch die Art des Tanzes vorgegeben. Die andere Möglichkeit ist es, sich zunächst für einen Tanz zu entscheiden und dann nach einem passenden Lied zu suchen. Wie wäre es mit einem langsamen Walzer zu „Moon River“ oder einem etwas anspruchsvolleren Wiener Walzer zu „Kiss from a Rose“? Soll der Hochzeitswalzer modern gestaltet werden, finden sich auch in der aktuellen Musik die passenden Songs. Definitiv sind der langsame Walzer und der Wiener Walzer die ganz klassischen Hochzeitstänze, für die sich noch immer die meisten Paare entscheiden.

Vorsteckringe

Lieber außergewöhnlich?

Wer gerne tanzt, freut sich sicher sehr auf den Hochzeitswalzer. Aber muss es denn unbedingt ein Walzer sein? Mitnichten, denn auch ein Dirty Dancing Hochzeitstanz zur Musik aus den 80ern oder ein Samba ist eine schöne Möglichkeit, den Eröffnungstanz zu gestalten. Wer orientalische Musik mag oder in diesem Stil mit seinen Gästen feiert, für den ist ein türkischer Hochzeitstanz eine Alternative. Nur bitte aufpassen: Wird vom Brautpaar eine richtige Choreografie aufwendig einstudiert, kann der Dirty Dancing Hochzeitstanz oder eine ähnliche Performance schnell zu einer Art Bühnenshow mutieren, die im schlimmsten Fall eher peinlich ist als für Begeisterung bei den Gästen sorgt.

Paar beim außergewöhnlichen Hochzeitstanz

Einfacher Hochzeitstanz – keine Ausrede für Nichttänzer

Der Bräutigam möchte partout nicht tanzen mit der Entschuldigung, es einfach nicht zu können? Vielleicht sieht es mit einem schlichten Discofox als Ersatz für einen Hochzeitswalzer schon ganz anders aus. Als einfacher Hochzeitstanz ist dieser schnell zu erlernen, allerdings nicht besonders festlich, da es sich um einem Partytanz handelt. Auch ein Blues ist eine Alternative als Hochzeitstanz für Nichttänzer – noch einfacher als der Discofox und ohne schwierige Schrittkombinationen.

Ein Tipp ist der Besuch einer Tanzschule. Wer nicht an einem mehrwöchigen Kurs mit vielen Paaren teilnehmen möchte, entscheidet sich für Privatstunden, während derer man auch einen Hochzeitstanz für Nichttänzer zur liebsten Musik einstudieren kann. Keine Sorge, einen Hochzeitstanz zu lernen, ist kein Hexenwerk und die Mühe wird mit ganz besonders schönen Momenten während der Feier belohnt.

Tanzstunden

Der Eröffnungstanz der Hochzeit – ein Fazit

Klar ist, dass ein Eröffnungstanz von Braut und Bräutigam bei keiner Hochzeit fehlen sollte. Ganz klassische Tänze dafür sind der langsame Walzer und der Wiener Walzer. Dabei kann der Hochzeitswalzer je nach ausgewählter Musik modern oder traditionell gestaltet werden. Auch für eigentliche Nichttänzer gibt es Alternativen, die als einfacher Hochzeitstanz funktionieren. Natürlich muss die Art des Tanzes zum ausgewählten Song passen – wer also von Anfang an ein Wunschlied hat oder sich für einen Dirty Dancing Hochzeitstanz entscheidet, ist festgelegt auf einen bestimmten Tanz. Im Zweifel und bei Unsicherheiten ist der Besuch einer Tanzschule zusätzlich zum Üben zuhause unbedingt anzuraten, denn schließlich möchte sich beim Eröffnungstanz, nach dem alle Gäste zum Tanzen eingeladen sind, niemand blamieren.


Bildquellen:
Titelbild | © sonyachny – stock.adobe.com
Paar beim Tanz mit Nebel | © AS Photo Project – stock.adobe.com
Marleen und David tanzen | © Christian Gehrt Photography
Hochzeitspaar beim Eröffnungstanz | © Igor – stock.adobe.com
Ausgefallener Tanz | © pyrozenko13 – stock.adobe.com
Tanzstunde | © Kzenon – stock.adobe.com

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