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Der perfekte Ring

Der Solitärring

« Geschichte und Tradition »

Beim klassischen Solitärring ist ein einzelner Stein, traditionell ein Diamant im Brillantschliff, auf die Ringfassung gesetzt und mit Krappen befestigt. Durch sein wunderschönes Funkeln und seinen blendenden Glanz steht der wertvolle Edelstein im Mittelpunkt des Rings und macht ihn zu einem ganz besonderen Schmuckstück. Ein Solitärring ist häufig aus Weißgold gefertigt, aber auch Varianten aus anderen Edelmetallen sind sehr beliebt. Als klassischer Verlobungsring kann man diesen Schmuck nach der Hochzeit auch als Vorsteckring zusammen mit dem Ehering tragen.

Wortherkunft

Der Begriff Solitär kommt aus dem Französischen, wo solitaire so viel wie Einzelgänger bedeutet. Somit ist schnell klar, dass bei einem Solitärring stets nur ein einziger Schmuckstein, wie zum Beispiel ein Brillant, verwendet und auf die Ringschiene aufgesetzt wird. Deutet man die französische Vokabel etwas freier, geht es nicht um die Individualität von Brillant oder anderem Edelstein, sondern um die Einzigartigkeit der Dame, die einen solchen Ring am Finger trägt. Nicht umsonst kommt der Solitär häufig als Verlobungsring zum Einsatz – schließlich möchte man hier seine einzige und große Liebe demonstrieren. Romantischer kann die Verlobung doch eigentlich gar nicht mehr werden!

Solitärring in Weißgold

Aus New York hinaus in die Welt

Der klassische und heute bekannte Solitärring wurde erstmals 1886 beim Juwelier Tiffany & Co. entworfen und avancierte in den Vereinigten Staaten sehr schnell zum typischen Verlobungsring. Von dort aus trat er seinen Siegeszug durch die Welt an und die Ringform wurde schnell immer beliebter. Seit auch in Europa die Tradition, zum Antrag einen Ring zu verschenken, sich eingebürgert hat, ist auch bei uns der Solitärring mit Diamant ein klassischer Verlobungsring und legt an Beliebtheit unaufhörlich zu.

Als eine Art Folgemodell löste der Tiffany-Solitär die vorher verbreiteten Ringe mit Saphiren ab, deren Farbe dem Brautpaar zumindest symbolisch eine glückliche gemeinsame Zukunft und ewige Treue bescheren sollte. Der nun verwendete Diamant hat in der Hauptsache die Bedeutung der Reinheit – sowohl der Braut in spe als auch der Beziehung voller Liebe und Achtung.

Ring in einer Rose

Neue Varianten

In der heutigen Zeit ist nicht mehr nur das klassische Modell mit einem Diamanten im Brillantschliff, den man auch als Facettenschliff bezeichnet, beliebt, sondern auch andere Ringe, die von einem einzelnen Stein geschmückt sind, fallen unter die Kategorie des Solitärrings. Allen gemeinsam ist aber die traditionelle Krappenfassung, durch welche die größtmögliche Brillanz aus dem Stein herausgeholt wird, da er kaum vom verwendeten Metall verdeckt ist.

So verwendet man zum Beispiel modische Schliffformen wie den Herzschliff – besonders romantisch für einen Ring zur Verlobung. Auch von der klassischen Fassung mit sechs Krappen – kleine Krallen, die den Stein halten – weicht man oftmals zugunsten des Designs ab. In modernen Kollektionen halten oft nur drei oder vier Krappen den Diamanten. So wird der Stein weniger verdeckt und kann am Finger noch mehr funkeln und glitzern als in der traditionellen Fassung.

Klassik Heart 0,5 ct. Solitärring aus 750 Roségold mit Diamant (0,5 ct.)

Beliebt auch als Schmuckring

Wenn ein Solitär auch der Prototyp eines Verlobungsring ist und zumindest früher nahezu ausschließlich diese Funktion übernommen hat, so tragen viele ihn in unterschiedlichen Formen und Farben heute auch gerne als Schmuck, der keine besondere Bedeutung haben muss. Ob schmal oder lieber etwas breiter spielt keine Rolle, auch die Form des Steins kann variieren.

Zudem muss der Stein nicht der Tiffany-Erfindung folgend zwingend ein Diamant sein, sondern alle Arten von Edelsteinen kommen zum Einsatz. So erlebt auch der Saphir gerade sein Revival. Wer es ganz außergewöhnlich mag, entscheidet sich für einen Solitärring mit einer wertvollen Perle, was unglaublich elegant wirken kann. Keine Abweichungen gibt es aber bei der Fassung: Ein Solitärring ist immer ein Schmuckstück mit einem einzelnen Stein in einer Krappenfassung.

Saphirring als Solitärring

„Möchtest du mich heiraten?“

Wer seiner Liebsten diese Frage stellen möchte, hat die Qual der Wahl des Verlobungsrings – wobei es zugegebenermaßen unangenehmere Entscheidungen gibt, als einen schönen Ring aussuchen zu müssen. Ganz klassisch und sehr romantisch ist ein Solitärring, denn das charakteristische Funkeln und die enorme Brillanz eines solchen Schmuckstücks passen einfach perfekt zu einem so einzigartigen Moment, wie es die Verlobung ist, und erfreuen jede Frau.

Die Auswahl ist natürlich groß! Das klassische Modell für den Antrag ist aus Weißgold gearbeitet, da diese Legierung nahezu perfekt mit der weißen Farbe des Diamanten harmoniert. Ob die Ringschiene zierlich oder etwas opulenter gearbeitet ist, entscheidet die Form der Finger ebenso wie der persönliche Geschmack. Wollen Sie den Verlobungsring später als Vorsteckring zum Ehering tragen, passt eine relativ schmale Ringschiene aber meist besser. Eine Alternative zu Weißgold ist Platin. Da dieses Edelmetall wesentlich härter (und viel kostspieliger) ist als Weißgold, kann hierbei auch der Diamant härter gefasst werden. Eine günstige Variante sind Ringe aus Silber mit einem Stein aus Zirkonia – zwar kein klassischer Solitärring, das tut bei geringem Budget der Romantik aber sicherlich keinen Abbruch. Allergiker sind vielleicht mit einem, wenn auch selten erhältlichen, Modell aus Titan gut beraten.

Auch, wer bei der Verlobung einen Solitärring aus Gelbgold oder dem besonders im Trend liegenden Roségold aus der Tasche zieht, liegt richtig. Nämlich immer dann, wenn der wärmere Ton des Gelbgoldes besser zum Hautton und Stil der Braut in spe passt und sich mit vorhandenem Schmuck einfacher kombinieren lässt. Dazu ein klassischer Strauß aus roten Rosen und ein Glas Champagner zum Anstoßen auf ein langes gemeinsames Leben – romantischer kann eine Verlobung, bei welcher der Mann der Braut in spe ein mit Liebe ausgewählter Solitärring an den Finger steckt, nicht ablaufen.

Solitärring in Gelbgold

Bitte gut aufpassen

Der klassische Solitär birgt leider immer die Gefahr des Hängenbleibens, bei dem der wertvolle Stein Beschädigungen davontragen könnte. Beim Sport oder der Gartenarbeit sollte man ihn im Zweifel lieber ablegen und es schadet nicht, den festen Sitz des Steins von Zeit zu Zeit mit einer Pinzette zu überprüfen. Für lange Brillanz sollte der Schmuck auf keinen Fall mit Seife oder Lauge in Berührung kommen, sondern höchstens im Ultraschallbad mit einer sehr weichen Zahnbürste gereinigt werden.

Solitärring reinigen

Der Solitärring – ein Symbol mit Bestand

Von Tiffany & Co. in New York aus die Welt erobert – so lässt sich in wenigen Worten die Geschichte des klassischen Solitärrings zusammenfassen. Seit seiner Erfindung 1886 traditionell als symbolträchtiger und sehr romantischer Verlobungsring in Weißgold mit Diamant beliebt, trägt man ihn heutzutage auch immer öfter als individuelles Schmuckstück. Er setzt seinen Siegeszug in der Welt des Schmucks in vielen Varianten ungehindert fort.


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Bildquellen:
Beitragsbild | © Kristina Blokhin – stock.adobe.com
Solitärring mit Diamant | © Michaela Klose
Solitärring in einer Rose | © David – stock.adobe.com
Saphirring | © Elnur – stock.adobe.com
Solitärring mit rosa Band | © Christian Gehrt Phorotgraphy
Ring reinigen | © vejaa – stock.adobe.com

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