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Diamant und Brillant

« Worin liegt der Unterschied und was Sie beim Kauf beachten sollten? »

Brillant oder Diamant: Ist das nicht das Gleiche? Diese Frage wird oft gestellt. Wo die Unterschiede liegen und worauf beim Kauf geachtet werden sollte, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Diamant und Brillant

Wenn von einem farblos-durchscheinenden, wundervoll glänzenden Edelstein die Rede ist, werden oft die Begriffe „Diamant“ und „Brillant“ verwendet, als ob es sich um ein und denselben Edelstein handeln würde, für den es zwei unterschiedliche Bezeichnungen gibt. Dies ist jedoch nicht der Fall. Der Diamant ist der Edelstein, wohingegen der Brillant die Art des Schliffs des Edelsteins kennzeichnet.

Verlobungsring 3 Diamonds Blue in 585 WeissgoldVor vielen Millionen von Jahren entstanden die Diamanten tief im Innern der Erde. Unter dem hohen Druck der Erdkruste und der glühenden Hitze im Erdinnern wurden Kohlenstoffatome extrem stark zusammengepresst zu Diamanten. Durch Vulkanausbrüche und andere Naturgewalten gelangten sie an die Erdoberfläche, wo sie gefunden oder abgebaut werden konnten.

Aufgrund ihrer Seltenheit und ihrer Schönheit gelten die Edelsteine als ein Symbol des Reichtums. Auch die Wissenschaft und die Technik sind an ihnen interessiert, weil sie unglaublich hart sind und sogar Marmor und Granit schneiden können.

Der Brillantschliff und andere Schliffarten

Zu dem bekannten Brillant werden die Schmucksteine erst, wenn sie mit dem Brillantschliff in die richtige Form gebracht wurden. Der Brillantschliff wurde 1910 eingeführt. Kennzeichnend für diese spezielle Schliffart ist die runde Form des Steins, wenn man ihn von oben betrachtet; von der Seite sieht der Diamant abgeflacht aus und nach unten hin läuft er spitz zu. Um das sogenannte „Feuer“ zu erwecken, wird der Stein mit Hilfe eines mathematisch höchst präzisen Systems geschliffen, so dass perfekte Proportionen entstehen und der Stein absolut symmetrisch ist.

Halo Inspire 0,6 ct in 950 Platin The Princess 0,4ct in 585 Weissgold

Beim Diamantschliff werden die Facetten strahlenförmig angeordnet, um die beschriebene Perfektion zu erreichen. Unter einer Facette versteht man eine dreieckige, viereckige oder mehreckige polierte Oberfläche. Wird der Stein mit der optimalen Anzahl von 57 Facetten geschliffen, so reflektiert er das Licht am stärksten. Grundsätzlich lassen sich auch andere Edelsteine im Brillantschliff schleifen. Da dieser Schliff bei dem Diamanten jedoch am häufigsten angewandt wird, hat es sich eingebürgert, die Bezeichnungen „Brillant“ und „Diamant“ synonym zu verwenden.

Die oft verwendete Bezeichnung „Brilliant“ ist übrigens eine falsche Übersetzung und im Duden nicht zu finden. Korrekt heißt es „Brillant“, also ohne das zweite „i“.

Obwohl der Brillantschliff die erste Schliffart ist, an die im Zusammenhang mit dem Diamant gedacht wird, ist dieser Edelstein sehr vielfältig einsetzbar und lässt sich über den sogenannten Fancy Cut in die verschiedensten Formen bringen. Am bekanntesten sind Herz, Tropfen oder Marquise. Sehr bekannt ist auch der Smaragd, bei dem es sich um eine weitere Schliffart handelt und nicht um einen Edelstein, wie oft angenommen wird. Die beliebteste Form eines Diamanten für einen Verlobungsring ist jedoch der Brillant.

Die Qualität von Edelsteinen

Der Wert eines Diamanten bemisst sich an den 4 C’s:

  • Color = Farbe
  • Carat = Karat
  • Cut = Schliff
  • Clarity = Reinheit

Je weniger Farbe in einem Diamanten enthalten ist, desto wertvoller ist er. Wird der Stein als Wertanlage gekauft, so sollte auf eine höhere Farblosigkeit geachtet werden als bei einem Schmuckstein. Die Farbskala bewegt sich von farblos bis hin zu Gelbtönen. Äußerst selten und damit auch extrem wertvoll sind farbige Diamanten, die von dieser Farbskala jedoch nicht erfasst werden.

Le Pavee in 0,68 ct in 585 Weissgold The One 0,5 ct in 585 Weissgold

Das Gewicht und die Größe eines Diamanten werden in Karat ausgedrückt: 0,2 Gramm entsprechen einem Karat. Unterschiedliche Schliffe können manchmal das Gefühl hervorrufen, dass ein Stein bei gleicher Karatzahl größer ist als ein anderer Stein. Dies beruht jedoch auf einer optischen Täuschung, die durch den Schliff hervorgerufen wird. Das Gewicht je Karat ist immer gleich. Der Schliff ist der einzige Faktor, der bezüglich des Wertes eines Diamanten vom Menschen beigesteuert wird.

The One 0,2 ct in 585 Rosegold The One 0,5 ct in 585 Rosegold

Ein meisterhafter Diamantschliff beeinflusst die Symmetrie und die Proportionen des Steins dahingehend, dass sich das Licht optimal in ihm bricht. Auch werden die optische Größe und die Stabilität maßgeblich durch den Schliff definiert. Je besser der Diamantschliff gelingt, desto größer das Funkeln und Strahlen. Der vierte Faktor, der den Wert bestimmt, ist die Reinheit des Steins. Diese kann ein geübtes Auge mithilfe eines Vergrößerungsglases bestimmen, durch das Einschlüsse innerhalb des Steins erkannt werden können. Je weniger Einschlüsse der Edelstein enthält desto besser bricht sich das Licht in ihm und desto heller ist sein Strahlen.

Der Diamant im Verlobungsring

Das Funkeln eines perfekt geschliffenen Edelsteins wirkt legendär. Wohl kaum ein anderer Edelstein fasziniert die Menschen so sehr wie dieser Stein. Kein Wunder, dass der Diamant der mit Abstand der beliebteste Edelstein für den Verlobungsring und den Trauring ist! Ein lupenreiner Diamantring hat seinen ganz eigenen Zauber und zieht den Betrachter sofort in seinen Bann. Als Sinnbild der Reinheit, der Schönheit und der Unvergänglichkeit ist der Diamantring der perfekte Verlobungsring. Als echter Klassiker ist ein Brillantring immer die richtige Wahl.

Faith 0,63 ct in 950 Platin The One 0,2 ct in 585 Gelbgold

Ein geübtes Auge kann einen echten Diamanten von ähnlichen Steinen wie dem Bergkristall, dem Zirkon oder dem Topas unterscheiden. Um auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt sich für den Kauf eines diamantbesetzten Ringes, die Hilfe einer Fachberatung in Anspruch zu nehmen. Wertvolle Steine ab einer bestimmten Karatzahl erhalten zudem ein Zertifikat, das den Wert und die Echtheit des Steins belegt. Optimal für einen zierlichen Verlobungsring ist ein Halbkaräter, also ein Stein mit 0,5 Karat. Diese Größe passt wunderbar zu den meisten Ringen. Empfehlenswert ist die Kombination mit Weiß- oder Gelbgold oder mit Platin, aber auch Silber und Roségold unterstreichen die Wirkung des Steins auf einzigartige Weise.

3 Diamonds in 585 Rosegold Le Pavee 0,43 ct in 585 Weissgold oder in 950 Platin

Beliebte Fassungen sind Spannringe, Ringe mit Krappen- oder Zargenfassung und natürlich der Solitärring. Der wohl legendärste Ring ist jedoch der Einkaräter. Für alle, die Wert auf das Besondere legen, gibt es keine Alternative. Das Funkeln und Strahlen dieses Steins wird durch nichts übertroffen. Achten Sie beim Kauf auf das Zertifikat, das den Wert Ihres Ringes belegt und lassen Sie sich von einem qualifizierten Experten beraten.