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Der perfekte Ring

Die Farbe von Diamanten

Nicht umsonst gelten Diamanten als „Girl’s best friends“. Seit Jahrhunderten verzaubern diese kleinen funkelnde Edelsteine nahezu jedes Gemüt. Es gibt sie in unterschiedlichen Formen, an Geschmeiden, Ohrringen, Armreifen oder Eheringen und auch in unterschiedlichsten Farben. Doch wie kommen diese Farbtöne zustande und welche Farbe haben Diamanten im Rohzustand? Welcher Farbton passt gut zu einem Verlobungsring? Im folgenden Artikel nehmen wir die kleinen Edelsteine genauer unter die Lupe und schauen uns die Farbe von Diamanten genauer an.

1. Welche Farbe haben Diamanten natürlicherweise?

Bevor die kleinen Funkelsteine an Schmuck angebracht oder weiterverarbeitet werden, unterliegen sie einer strengen Qualitätsbestimmung, die sogenannten 4 C´s. Hier werden das Gewicht (Carat) festgestellt, die Reinheit (Clarity), der Schliff (Cut) und zuletzt die Farbe (Color) bestimmt. Diese Bestimmung geschieht, wenn sie bereits geschliffen sind. In Bezug auf die Farbe gibt es unterschiedliche Kategorisierungen. Diese geht von hochfeinem Weiß, auch als farblos bezeichnet, zu Weiß oder leicht getöntem Weiß bis hin zu schwach gelblich oder gelb. Die Skala wird alphabetisch von D bis Z geführt.

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D ist farblos, Z gelb. Dazwischen befinden sich dann die diversen Farbtöne. Die Farbe des „Unbezwingbaren“ hängt sehr stark mit der Reinheit zusammen, denn eingelagerte Metalle oder andere Einschlüsse, zum Beispiel von Stickstoff, sorgen für eine Veränderung der Diamantfarbe. Demnach sind 100% farblose Diamanten die teuersten, weil sie entsprechend selten vorkommen. Für das Auge eines Laien lässt sich jedoch auf den ersten Blick meistens keine besondere Farbeinstufung feststellen. Nur geschultes Personal kann dies anhand von Tabellen und den oben genannten Kriterien definieren. Würde man jedoch alle Steine in allen Farbnuancen nebeneinanderlegen, so würde man auch als Laie einen Unterschied erkennen.

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Farblose bis gelbliche Funkelsteine gibt es im Vergleich zu nochmals anderen Farben bei Diamanten viel häufiger. Es kommt jedoch auch vor, dass ein kleiner Funkelstein auf natürlichem Weg einen anderen Farbton hat, der von der oben genannten Farbskala abweicht. Solche Steine nennt man Fancy Diamonds. Sie kommen sehr selten vor und sind dementsprechend wertvoll und einzigartig. Es gibt sie in blau, braun, gold-gelb, rot, pink oder rosa, grün (existiert jedoch bisher nur einmal auf der Welt), schwarz oder orange. Die außergewöhnlichen Farben entstehen durch Elemente und natürliche Bestandteile, die die Kristallstruktur verändert haben und durch natürliche Strahlung.

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Nicht vergessen: Die Unbezwingbaren entstehen unter hohem Druck und starker Hitze weit unter der Erdoberfläche. Das ist ein komplexer und sehr natürlicher Vorgang und dabei kommen viele individuelle Edelsteine heraus.

2. Welchen Farbton soll der Diamantring haben?

Fakt ist: Besondere Farbtöne in den funkelnden Steinen sind etwas sehr Individuelles mit hohem Wiedererkennungswert. Und man geht mit dem Trend, denn aktuell ist es beliebter denn je, einen farbigen Diamantring zu tragen. Besonders zart roséfarbene Steine sind angesagt. Jedoch gilt es zu beachten, gerade beim Verlobungsring, mit welchem Typ Frau man es zu tun hat. Nicht jede Frau würde sich über einen Verlobungsring freuen, der einen farbigen Stein hat.

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Beachten Sie dabei, ob Ihre Liebste einen eher klassischen Stil hat oder ob sie gerne auch mal zu auffälligeren Kleidungsstücken und Accessoires greift. Für eine Frau, die es gerne klassisch mag, empfiehlt sich ein Verlobungsring mit einem klassisch weißen Unbezwingbaren in gelb-, weiß- oder roségoldener Fassung mit passendem Band.

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Wünscht sich die Liebste einen Ring mit buntem Stein, so sollte man sich in jedem Fall gut beraten lassen. Denn gerade bei Fancy Diamonds kann im Nachhinein viel getrickst werden. Durch bestimmte Bestrahlungen kann man im Nachhinein die Farbintensität erhöhen – auf den ersten Blick mag dies schick anmuten, aber es kann auch sein, dass man als Laie dann mehr bezahlen muss, als der Fancy Diamond in seinem Urzustand eigentlich wert ist.

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Man beachte auch den Farbton des Ringbandes und des zukünftigen Eheringes. Nicht alle Farbtöne passen hier zusammen. So sieht ein orangener Stein vermutlich nicht besonders gut in einer roségoldenen Fassung aus. Auch hier ist eine gute Beratung beim Fachmann eine wichtige Sache.

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Eine weitere Frage, die man sich beim Kauf stellen sollte, ist, ob es wirklich ein Diamantring sein soll. Vielleicht hat die Liebste schon seit Jahren von Kate Middletons Verlobungsring geschwärmt. Hierbei handelt es sich nicht um einen blauen Fancy Diamond, sondern um einen Saphir. Seien Sie sich im Voraus darüber im Klaren, welche Vorstellungen Ihre Partnerin hier hat.

3. Günstigere Alternativen mit wunderschöner Optik

Ein farbiger Diamantring ist nicht für schmale Budgets. Fancy Diamonds sind sehr selten und von etwa 10.000 Karat gewonnener Steine ist einer in einem anderen Farbton als herkömmlich. Dementsprechend ist der Preis recht hoch. Möglicherweise gibt es farbige Edelsteine, die besser zum Budget passen. Saphir, Rubin, Smaragd – die Auswahl ist groß. Künstlich hergestellte „Fancy Diamonds“ kommen immer mehr in den Trend.

Diamanten mit Saphir und Smaragd

Als Fazit lässt sich festhalten: Wer gerne bei einem geringen Budget einen Verlobungsring mit farbigem Stein hätte, kann problemlos auf synthetische Steine zurückgreifen. Echte Liebhaber mit einem großzügigen Budget macht man sicher mit der originalen Variante glücklicher. Optisch gibt es besonders für Laien kaum einen Unterschied – egal in welcher Farbe.


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Beitragsbild: © olivier – stock.adobe.com
Natürlicher Diamant: © Björn Wylezich – stock.adobe.com
Diamanten im Brillantschliff: © Björn Wylezich – stock.adobe.com
Frau mit braunem Haar: © Victoria Andreas – stock.adobe.com
Diamanten mit Saphir und Smaragd: © M.Dörr & M.Frommherz – stock.adobe.com

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