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Der perfekte Ring

GIA-Zertifikat für Diamanten

« Warum sich eine Expertise lohnt »

Dass Diamanten wertvoll sind, ist landläufig bekannt. Aber wie viel ein Edelstein tatsächlich wert ist, hängt von vielen verschiedenen Kriterien ab, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Diverse Zertifikate beurteilen und bewerten die faszinierenden Steine im Detail und dienen zugleich als Garant für Echtheit. In unserem Beitrag stellen wir Ihnen das international anerkannte GIA-Zertifikat für Diamanten vor und erklären Ihnen, welche Vorteile Sie mit diesem Dokument haben.

Renommierte Edelstein-Expertise aus Amerika

GIA steht kurz für Gemological Institute of America. Hierbei handelt es sich um das weltweit älteste Edelstein-Labor. Das 1931 von Robert M. Shipley gegründete Unternehmen arbeitet gemeinnützig und unabhängig – eine wichtige Grundlage für eine neutrales Bewertungssystem und die damit verbundene Seriosität, für die das Unternehmen seit jeher geschätzt wird.

GIA-Zertifikat

Im Fokus des GIAs steht die Forschung im Bereich der Gemmologie (Wissenschaft von den Edelsteinen). Dabei geht es nicht allein um die Identifikation und Bewertung von Edelsteinen aller Art, sondern auch um die Vermittlung von Wissen. Ziel ist es unter anderem, Verkaufsstandards festzulegen – nicht zuletzt für einen transparenten, fairen internationalen Handel.

Weltweite Beachtung verdankt das Gemological Institute of America der Entwicklung von wissenschaftlich fundierten Diamantengutachten und der damit verbundenen Ausstellung von Zertifikaten. Bereits in den 40er und 50er Jahren setzte das US-amerikanische Unternehmen die “4Cs” für die Analyse als Standards fest: Clarity, Carat, Color und Cut. Auf diese Eckpfeiler, die weltweit für die Diamantenbewertung genutzt werden, gehen wir im Laufe des Beitrages genauer ein.

Handgearbeitetes Meisterstück - e Pavee 0,68 ct.

Was Sie von einem GIA-Zertifikat erwarten können

Das GIA-Zertifikat für Diamanten nimmt die Edelsteine im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe. Unterschiedliche Kriterien sollen die Eigenschaften des jeweiligen Edelsteins beschreiben und einordnen. Dafür kommen die bereits erwähnten “4Cs” zum Einsatz, wobei Carat für das metrische Karat, Clarity für Reinheit, Color für die Farbe und Cut für den Schliff steht.

Carat – das metrische Karat

Bei Karat (kt oder ct) handelt es sich um die Gewichtseinheit von Edelsteinen. Der Wert deutet dementsprechend die Größe des Steines an. Ein metrisches Karat entspricht einem Gewicht von exakt 0,2 Gramm. Der Durchschnitt eines Brillanten von einem Karat misst circa 6,5 mm.

Karat gibt das Gewicht eines Diamanten an - hier der Inspire mit 0,6 Karat (1 Karat = 0,2 Gramm)

Clarity – die Reinheit

Die Skala, die für einen GIA-Diamant zum Einsatz kommt, reicht von FL (flawless/lupenrein) bis zu I3 (sehr große Einschlüsse). Für die Analyse wird der Edelstein bei 10-facher Vergrößerung unter einem Binokularmikroskop analysiert. Die eventuellen Einschlüsse sind bei einem GIA-Zertifikat auch bildlich festgehalten. Eine Zeichnung beschreibt die genaue Position sowie die Art des Einschlusses.

Tabelle zur Reinheit von Diamanten

Color – die Farbe

Für den Laien sind die meisten Diamanten farblos. Tatsächlich entdeckt der Fachmann bei genauer Betrachtung erhebliche Unterschiede in der Farbigkeit eines jeden Edelsteins. 1953 entwickelte das Gemological Institute of America eine Farbskala, die weltweit anerkannt und flächendeckend eingesetzt wird. Die Skala reicht von D bis Z. Ein Diamant der Kategorie D entspricht beispielsweise der Farbe „Hochfeines Weiß+“. Während es sich bei F um „Feines Weiß+“ handelt, steht H für Weiß. Ab I kommen Tönungen ins Spiel, die mit jedem nächsten Buchstaben im Alphabet intensiver werden, bis hin zu O für gelblich und Z für Gelb.

Der Hope-Diamant, 1974

Übrigens: da die Unterschiede in den Farbnuancen besonders fein sind, werden für das GIA-Zertifikat stets mehrere Gutachter befragt.

Cut – der Schliff

Anders, als man auf den ersten Blick vermuten könnte, wird unter dem Punkt nicht aufgeführt, um welche Art des Schliffs es sich handelt, sondern wie er ausgeführt wurde. Denn der Diamantschliff kann in hohem Maße zum Feuer – dem Funkeln – beitragen, mit dem sich Ihr Edelstein präsentiert.

Der Cut ist das wichtigste Kriterium für die eigentliche Brillanz eines Diamanten

GIA ordnet die Schliffgrade in “excellent” (exzellent), “very good” (sehr gut), “good” (gut), “fair” (befriedigend) und “poor” (mangelhaft oder ungenügend). Zur Analyse werden zum Beispiel die Brillanz, die Proportionen und eventuelle äußere Merkmale untersucht.

Weitere Informationen zum Schliff, zum Beispiel zur Art und zur Facettenanordnung, finden Sie an anderer Stelle des Zertifikates.

Zusätzliche Bewertungsmerkmale

Neben den “4Cs” beinhaltet das GIA-Zertifikat für Diamanten viele weitere Informationen rund um Ihren Edelstein. Dazu gehören Werte zur Fluoreszenz, der Verarbeitung der Facetten und die Dokumentation eventueller Gravuren. Eine Zeichnung, in denen wichtige Merkmale bildlich dargestellt sind, hilft Ihnen, sich schnell und unkompliziert einen Überblick zu verschaffen.

Diverse Schliffe von DIamanten

Wozu benötige ich ein GIA-Zertifikat für Diamanten?

Ein Diamant ist eine kostspielige Angelegenheit. Keine Frage also, dass Sie sicher gehen möchten, dass es sich beim Edelstein für einen Verlobungsring oder Ehering um einen echten Stein handelt.

Die Bestätigung, dass es sich bei Ihrem Diamantring um edlen Echtschmuck handelt, ist nur ein Teil Ihres Dokuments. Das Zertifikat gibt auch genauen Aufschluss über die Qualität des eingesetzten Edelsteins. Und eben diese ist wichtig, um den Wert einschätzen zu können. Dabei gilt: je größer, je reiner und je besser verarbeitet der Diamantring, desto wertvoller. Da weitere Merkmale wie die Farbigkeit und Details wie die Position von eventuellen Einschlüssen den Wert beeinflussen, finden Sie auch diese auf Ihrem GIA-Zertifikat.

Diamantring 0.9 ct G SI-1 mit GIA Expertise  Klassischer Solitaire Ring in 585 Gelbgold und 0,25 ct.

Nicht zuletzt dient das qualitativ hochwertige GIA-Zertifikat für Diamanten der Identifikation. Ein Diamantring, der als Verlobungsring eingesetzt wird, dient zwar in aller Regel nicht einer Investition und soll nicht veräußert werden, dennoch kann sich das Dokument unter Umständen als nützlich erweisen – zum Beispiel, wenn es um Versicherungen geht. Verlieren Sie Ihren Verlobungsring, oder wird er Ihnen gestohlen, können Sie den Verlust mithilfe des Zertifikates nachweisen.

Ihr Verlobungsring – hohe Qualität bei verlobungsring.de

Die Edelsteine, die für einen Verlobungsring aus unserem Shop eingesetzt werden, folgen hohen Standards. Von 0.05 ct bis 2 ct erhalten sie alle Größen. Dabei bieten wir ausschließlich Reinheits-Qualitäten von IF (lupenrein) sowie VS 1+2 und SI 1+2 (kleine Einschlüsse, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind). Bei uns erwarten Sie außerdem Schliffe der Kategorie “very good” (sehr gut) und die Farben G (feines Weiß) und H (Weiß).


Beitragsbild: © Jacob Lund – stock.adobe.com
6 verschieden geschliffene Diamanten: © Levon – stock.adobe.com

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