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Gold, Platin und Palladium

« Ideale Edelmetalle für den hochwertigen Verlobungsring »

Wenn zwei Menschen eine intensive Liebesbeziehung führen, liegt in der Heirat die Krönung dieser Partnerschaft. Das Heiratsversprechen geben sich beide Partner mit der Verlobung. Als sichtbares Symbol gilt der Verlobungsring. Diese exquisiten Schmuckstücke sollen ein Zeichen für die enge Verbundenheit des liebenden Paares sein und möglichst lange halten. Deshalb kommen besonders die hochwertigen, strapazierfähigen Metalle Palladium und Platin als Ringe infrage und selbstverständlich auch Gold.

Kurzer Überblick über die Metalle

Rosé-, Gelb- oder Weißgold

Gold, lateinisch Aurum, das wie Silber und Kupfer in der Chemie auch als Münzmetall bezeichnet wird, hat eine lange Geschichte, die bis ins sechste Jahrhundert vor Christus zurückreicht. Bereits vor über 2000 Jahren wurden aus Aurum Schmuckstücke und Münzen gefertigt. Das Element kommt als goldhaltiges Gestein, also als Golderz und in Seifenlagerstätten, das heißt als Verbindung in Sedimenten wie Sand und Kies, auf der Erde vor. Durch Farbgoldlegierungen erzielt man Weiß-, Gelb- und Rotgold. Je mehr Silber in der Legierung enthalten ist, desto weißer wirkt das Gold. Ein großer Goldanteil führt dazu, dass ein daraus geschmiedetes Schmuckstück, die typische Gelbgold-Färbung hat. Durch den Einsatz von Kupfer wird eine roségoldene Färbung erreicht.

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Platinringe

Platin, lateinisch Platinum, zählt wie Palladium zu den Übergangsmetallen. Es zeichnet sich durch seine grau-weiße Farbgebung und durch seine hohe Korrosionsbeständigkeit aus. Sein Vorkommen ist sehr selten und es werden pro Jahr nur geringe Mengen davon gewonnen. Wahrscheinlich wurde das Übergangsmetall schon vor 5000 Jahren verwendet, historische Funde belegen diese Annahme. Oft fanden Sucher Platin in der Vergangenheit im Zusammenhang mit der Goldgewinnung. Im 17. Jahrhundert hielt man das Metall noch als wertlose Begleiterscheinung von Aurum, erst im 18. Jahrhundert gewann es aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften an Bedeutung. Es gab Zeiten, in denen der Platinpreis fast doppelt so hoch war wie der Goldpreis. Zurzeit hat sich der Preis leicht unter dem Preis für Aurum eingependelt.

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Palladium

Das silber-weiße Palladium gehört ebenfalls zu den Übergangsmetallen. Vom chemischen Verhalten gleicht es Platinum. Es ist in Form von geologischen Seifen hauptsächlich in Flusssedimenten zu finden. Entdeckt wurde es erst Anfang des 19. Jahrhunderts von William Hyde Wollaston, einem englischen Arzt, Chemiker und Physiker. Große Beachtung in der Öffentlichkeit erlangte es, als im Jahr 2010 der Nobelpreis für ein Verfahren verliehen wurde, in dem es ein Katalysator zur Bildung komplexer Moleküle aus Kohlenstoffatomen ist. Neben den natürlichen Vorkommen kann das Metall im Rahmen des Recyclings von Altwagenkatalysatoren gewonnen werden. Palladium ist noch härter als Platin und gehört deshalb zu den beliebten Materialien für den Verlobungsring.

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Wer die Wahl hat, hat die Qual!

Für welches der Edelmetalle sich Paare bei der Auswahl des Rings für die Verlobung entscheiden, hängt immer von den persönlichen Vorlieben ab. Außerdem spielt eine Rolle, ob er in der Ehe weitergetragen werden soll. Dem individuellen Geschmack der Partner bleibt es also geschuldet, welches Material den Zuschlag erhält. Platin und Palladium sind silberfarben, während es Aurum in den unterschiedlichen Legierungen als Weiß-, Gelb- und Rotgold gibt.

Wünschen sich Paare einen gelbgoldenen oder rotgoldenen Ring, fällt die Entscheidung leicht, denn dann kommt nur Gold infrage. Schwieriger wird es, wenn die Vorliebe bei silberfarbenem Fingerschmuck liegt, denn so befinden sich alle drei Edelmetalle im Rennen. Weißgold hat einen wundervollen Glanz und verschafft in der 750er-Legierung ein angenehm weiches Tragegefühl. Da Weißgold nicht ganz so hart ist wie die beiden silberfarbenen Übergangsmetalle, trägt sich die Oberfläche etwas schneller ab. Durch erneutes Rhodinieren kann der wunderschöne Glanz wiederhergestellt werden. Hellgraue Platinringe bleiben auch nach langem Tragen farblich konstant. Es ist etwas schwerer als Weißgold. Wer es lieber etwas leichter mag, entschließt sich daher zum Kauf von Weißgoldringen. Platin ist hypoallergen und deshalb besonders für Allergiker geeignet, was bei betroffenen Personen für den Kauf dieses Edelmetalls spricht.

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Den Newcomer unter den Verlobungsringen stellen Palladiumringe dar. Das beliebte Metall in einer 950er-Legierung ist reinweiß und verändert seine Farbe im Lauf der Zeit nicht. Auch punktet es durch seine Beständigkeit gegen Abrieb. Es ist ebenfalls leichter als Gold, wegen seiner hohen Legierung äußerst hochwertig und trotzdem preislich attraktiv.

Platin hat in seinem Ruf als Edelmetall noch einen Vorsprung im Vergleich zu Palladium. Feines 950er-Platin als Material für Verlobungsringe garantiert gute Trageeigenschaften und bringt immer auch einen Hauch von Exklusivität mit sich. Es gilt darüber hinaus aufgrund seines geringen Vorkommens als exklusiv und ist außerdem sehr haltbar. Wer einen Hang zu exquisitem und besonderem Schmuck hat, wählt deshalb dieses silberfarbene Edelmetall für seinen Verlobungsschmuck.

Ringe mit verschiedenen Diamantgrößen

Individuelle Ausführungen für das persönliche Gefallen

Die nicht enden wollende Ringform bedeutet, dass die Liebe im Kreis fließt und ewig währt. Mit dem Fingerschmuck ihrer Wahl – egal, ob aus Gold, Platin oder Palladium machen Partner ihre Zugehörigkeit zueinander sichtbar. Als Heiratsversprechen wird Verlobungsschmuck stolz getragen. Neben der Entscheidung für ein bestimmtes Edelmetall ist auch die Ringart für die Verlobung festzulegen. Unterschiedliche Breiten, Stile, Ausführungen mit Edelsteinen oder verschieden bearbeitete Oberflächen: Die Auswahl an Verlobungsringen ist schier unendlich. Polierte Ringe haben einen schönen Glanz und passen perfekt zu anderen glänzenden Preziosen. Eismatter Fingerschmuck ist aufgrund seiner Oberflächenbearbeitung wenig empfindlich gegen Kratzer und kann diverse Strukturen aufweisen. Feinmatt, quermatt, schrägmatt oder längsmatt lassen sich die Ringoberflächen veredeln. Dabei gilt: Je stärker die Struktur herausgestellt wurde, desto sportlicher wirkt der Ring. Auch Kombination aus zwei Oberflächenarten ist möglich. Um Schmuckstücke zu etwas ganz Besonderem werden zu lassen, eignen sich auch Dekore, Muster und Trennfugen. Die Hauptsache ist jedoch, dass die Verlobungsringe beiden Partnern gefallen.