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Der perfekte Ring

Goldfarben für einen Ring

Verlobungsring in Schachtel - Goldfarben für einen Ring

«Wie unterscheiden sich Weißgold, Gelbgold und Roségold?»

Ganz gewiss ist für die meisten Menschen Gelbgold mit seinem warmen Schimmer die prototypische Goldfarbe. Für einen Verlobungsring und ebenfalls für die Eheringe kommen aber selbstverständlich neben diesem Klassiker auch die anderen Goldfarben infrage: helles, elegantes Weißgold und modisch-bezauberndes Roségold. Wir zeigen, was die unterschiedlichen Goldfarben für einen Ring ausmacht, welche Zusatzstoffe zur Herstellung eingesetzt werden und zu wem welches Gold am besten passt.

Goldig glänzende Verlobungsringe

Ganz so einfach ist die Entscheidung nicht, wenn man für seine Liebste einen Antragsring kaufen möchte oder sich mit der Auswahl der Trauringe beschäftigt. Ein Goldring muss nicht gelb sein, es gibt daneben auch weißes und roséfarbenes Gold. Die verschiedenen Farben des Edelmetalls unterscheiden sich nicht nur optisch, sondern auch in ihrer Zusammensetzung. Selbst Gelbgold, das in der Schmuckherstellung zum Einsatz kommt, ist kein wirklich reines Gold, da es für langlebigen Schmuck viel zu weich wäre. Um bei der Auswahl des Antragsrings den „richtigen“ Goldton zu finden, kann es natürlich helfen, sich an bereits vorhandenem Schmuck zu orientieren. Da aber heutzutage unterschiedliche Goldtöne sehr gerne auch miteinander kombiniert werden (Stichwort: Bicolor-Schmuck), sollte der Ring ganz auf den Geschmack und den Stil der Trägerin abgestimmt werden – erlaubt ist, was gefällt und passt.

Pures Gold, Barren und Nuggets - Goldfarben für einen Ring

Zusatzstoffe in den Legierungen

Erst durch die Beimischung anderer Metalle wird das Edelmetall mit dem chemischen Symbol Au für die Schmuckherstellung wirklich brauchbar. Reines Gold ist nicht nur deutlich weicher, sondern auch in der Farbe viel gelber als herkömmlicher Goldschmuck. Um hart und möglichst unempfindlich gegen Beschädigungen zu werden, müssen dem Edelmetall Zusatzstoffe beigemischt werden – je mehr, desto robuster wird das Material. Sind wenig Zusatzstoffe in der Legierung enthalten, hat das Gold eine dementsprechend höhere Karatzahl: 14 Karat zum Beispiel entsprechen einem reinen Goldanteil von 58,5 %, man spricht dann von einer 585er-Legierung. Bei 18 Karat beträgt der Goldanteil 75 % und die Legierung wird, unabhängig davon, ob es sich um Weißgold, Gelbgold oder Roségold handelt, als 750er- Legierung bezeichnet.

Gold, Kupfer und Silber für eine 585er Goldlegierung

So entstehen die unterschiedlichen Goldfarben

1) Für Weißgold werden Silber, Zink, Nickel oder Palladium zugesetzt – alles Metalle, die eine helle, silbrig-weiße Farbe haben. Glänzt Schmuck aus Weißgold stark, wurde er vermutlich mit einer Rhodinierung überzogen, die ihn vor Beschädigungen in Form von Kratzern schützen kann.

2) Für Gelbgold wird eine Legierung mit Silber und einer kleinen Menge Kupfer verwendet. Je mehr Silber, desto weniger ausgeprägt ist der Goldton. Wird mehr Kupfer zugesetzt, kommt ein dunkelgelber, sehr warmer Goldton zustande.

3) Für Roségold wird das Edelmetall mit Kupfer gemischt. Es ist dadurch keinesfalls weniger wertvoll, auch nicht preiswerter als die anderen Goldfarben für einen Ring. Durch die Karatzahl wird stets dasselbe Verhältnis von Gold zu den beigemischten Zusatzstoffen ausgedrückt. 750er-Roségold enthält ebenso viel reines Gold wie 750er- Weiß- oder Gelbgold. Ein bisschen überraschend ist sicher die Tatsache, dass diese Goldfarbe aufgrund des ebenfalls relativ harten Kupfers die größte Widerstandsfähigkeit vor der weißen und der gelben Variante hat. Bei der Möglichkeit, Allergien auszulösen, verhält es sich in genau umgekehrter Reihenfolge.

Magic 0,05 ct. Solitärring aus 585 Roségold mit Diamant (0,05 ct.)

Welche Farbe auswählen?

Der Kauf eines Verlobungsrings ist ein sehr emotionaler Moment und man sollte dabei immer auf sein Herz hören. Viele Frauen habe eine Präferenz, tragen einen Goldton schon ihr Leben lang und möchten auch beim Antragsring die Farbe des Goldes nicht wechseln. Nur, wenn auch der Farbton der Ringe gefällt, werden sie auch gerne und über lange Zeit getragen, was für Verlobungsringe selbstverständlich sein sollte. Andere Damen kombinieren häufig unterschiedliche Goldfarben oder probieren gerne etwas Neues aus. Vor dem Kauf sollte der Antragsteller also möglichst beiläufig herausfinden, welche Vorlieben seine Liebste hat. Geht es um den Ehering, den beide Partner tragen, kann man natürlich ausführlich besprechen, welche Goldfarbe dieser haben soll.

Royal Love Zirkonia Moderner Verlobungsring aus 375 Weißgold mit Zirkonia ( 0,39 ct. )

Der Hautton spielt eine wichtige Rolle

Meist wissen wir schon intuitiv, welche Goldfarben für einen Ring uns am besten stehen – in aller Regel sind das nämlich die, die wir gerne und bevorzugt tragen. Wer unsicher ist, welche Goldfarbe für den Ring die richtige ist, wirft am besten einen genauen Blick auf den Hautton und entscheidet in Abhängigkeit davon.

Verlobungsringe aus Gelbgold stehen Frauen am besten, die einen warmen, in Richtung Oliv tendierenden Hautton haben – oft sind das eher dunklere Typen mit braunen Haaren und ebensolchen Augen. Wer hellere Haut hat, die im Untergrund leicht golden schimmert, ist mit dieser Farbe ebenfalls bestens beraten. Ein Verlobungsring in Gelbgold ist dann genau das richtige Geschenk zum Heiratsantrag, am besten mit einem wunderschön funkelnden Diamanten oder einem Farbedelstein verziert.

The One 0,20 ct. Solitärring aus 585 Gelbgold mit Diamant (0,20 ct.)

Ein Weißgoldring passt ganz besonders gut zu Menschen mit eher hellerer Haut und wird besonders von jüngeren Frauen geschätzt, die den traditionellen „gelben“ Goldschmuck eher nicht so sehr mögen oder bis jetzt Silberschmuck bevorzugt haben. Ein Verlobungsring aus Weißgold ist übrigens der absolute Klassiker zum Heiratsantrag – traumhaft als Solitärring mit Diamant, denn die helle Farbe des Weißgoldes hat keinen farblichen Einfluss auf die Reflexion des Steins.

Als wunderschöne Alternative zu einem gelben Goldring oder einem Weißgoldring kann die Wahl auch auf einen Roségoldring fallen. Die im Trend liegende Legierung mit Kupfer gibt es bereits seit dem 19. Jahrhundert, als Carl Fabergé sie in Russland zur Herstellung von hochwertigem Schmuck und auch für die auf der ganzen Welt berühmten Fabergé-Eier verwendet hat. Ein Roségoldring passt nahezu zu allen Hauttypen und lässt sich bestens mit den anderen Goldfarben kombinieren. Wer einen Verlobungsring aus Roségold verschenken möchte, sollte wissen, dass dieser sehr feminin wirkt. Besonders, wenn ein solcher Ring schmal ist, passt er besser zu zarten als zu kräftigen Frauen. Ob mit Diamanten oder Farbedelsteinen in hellen Tönen – ein Roségoldring ist eine gute Wahl für alle romantischen Damen.

Pressure 0,16 ct. Moderner Ring aus 585 Rosegold mit Diamant (0,16 ct.)

Und der Ehering?

Auch beim Thema Eheringe spielt die Goldfarbe natürlich eine Rolle. Häufig fällt die Wahl hier auf gelbgoldene Ringe, aber auch die anderen Goldfarben für einen Ring haben natürlich ihre Liebhaber. Wer sich nicht auf einen einzigen Goldton festlegen möchte, dem gefallen ganz sicher Bicolor-Ringe in klassischem oder modernem Design.

Kein strenges Diktat

Das Wichtigste: Der Verlobungsring und auch die Trauringe müssen gefallen, damit der Schmuck wirklich gerne getragen wird. Zu viele Regeln oder Vorschriften, welcher Goldton zum wem passt oder gerade ganz besonders im Trend liegt, sollte man sich selbst einfach nicht auferlegen. Der Kauf ist im wahrsten Sinne des Wortes Herzenssache und gehört zu den emotionalsten Momenten im Leben eines Liebespaares. Ein Verlobungsring aus Gelbgold, ein Verlobungsring aus Weißgold oder ein Verlobungsring aus Roségold – am besten, wir folgen unserem Geschmack und entscheiden uns für einen Goldring, der unsere Persönlichkeit unterstreicht und einfach wunderschön ist. Auch von der alten Regel, unterschiedliche Goldfarben nicht zu kombinieren, sollten wir getrost Abschied nehmen. Was spricht gegen einen Antragsring aus Roségold als Vorsteckring zu einem Ehering aus Weißgold oder Gelbgold, wenn die Trägerin damit überglücklich ist? Gar nichts, finden wir.

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Bildquellen:
Beitragsbild: © Pixel-Shot – stock.adobe.com
Pures Gold, Goldbarren, God-Nuggets: © Ded Pixto – stock.adobe.com
Gold, Silber und Kupfer in Schalen: © Rasma – stock.adobe.com

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