» Zum Shop

Suche ...
TOP
Der perfekte Ring

Der Roségoldring

Roségoldringe und eine Feder

« Ein Trend, der sich auch 2021 fortsetzt »

Trends kommen und gehen. Das trifft üblicherweise auch auf Schmuckstücke zu. Doch ein Trend setzt sich auch 2021 fort: Ein Roségoldring ist nach wie vor sehr beliebt und gilt als absoluter Modetrend. Die goldfarbenen Ringe mit einem leichten Rosastich begeistern nach wie vor alle modebewussten Damen.

Roségold: So entsteht die schöne Farbe

Gold und Silber ist jedem bekannt. Doch durch die Mischung von verschiedenen Edelmetallen entstehen auch verschiedene Farbnuancen mit ganz individuellen Besonderheiten. Das trifft auch auf Roségoldringe zu. Damit das Gold seine für Roségold typische Färbung erhält, werden mehrere Metalle im passenden Verhältnis zueinander gemischt. Die Goldlegierung eines Schmuckstücks besteht grundsätzlich zusätzlich aus Silber und Kupfer. Wenn mehr Kupfer als Silber zugesetzt wird, entsteht ein rosafarbener Stich und damit eine Rosé-Legierung. Der Kupferanteil ist aber wesentlich geringer als bei Rotgold. Der Goldanteil ist daher genauso hoch wie bei Gelbgold und der Ring genauso wertvoll. Durch den höheren Kupfergehalt wird der Härtegrad des Metalls sogar verbessert, was den Roségoldring widerstandsfähiger macht. Die exakte Zusammensetzung von 750er Roségold (höchstmögliche Legierung) lautet:

  • 75 % Feingold
  • 20,5 % Kupfer
  • 4,5 % Silber

Roségoldringe und Schleierkraut

Von Russland in die Welt: Die Geschichte des Modetrends

Im Vergleich zu typischem Goldschmuck hat das roséfarbene Gold eine relativ kurze Mode-Geschichte. Zum ersten Mal wendete der russische Goldschmied Peter Carl Fabergé eine Rosé-Legierung in seinen berühmten Fabergé-Eiern an. Bei der Anfertigung dieser Kunststücke verwendete er im späten 19. Jahrhundert Gold unter der Beimengung von Kupfer und Silber. Das erste Gold mit rosafarbenem Stich war geboren. In Russland breitete sich der Trend schnell aus und Schmuckstücke mit dieser Zusammensetzung wurden sehr beliebt. Anfangs wurde das Roségold in den USA und in Westeuropa als „russisches Gold“ bezeichnet. Da Schmuckstücke in Rosé-Zusammensetzungen heute auf der ganzen Welt beliebt sind, ist diese Bezeichnung längst verlorengegangen. In den 1940er Jahren erlebte die rosastichige Schmucklegierung durch die Stars aus Hollywood einen absoluten Höhepunkt und ist heute als modische Legierung nicht mehr wegzudenken.

Fabergé-Eier mit roségoldener Legierung

Ein Roségoldring: Warum ist er so beliebt?

Ein Roségoldring zur Verlobung war bereits im Jahr 2020 sehr beliebt. Der Trend zum Roségoldring setzt sich nun auch in diesem Jahr fort und man kann davon ausgehen, dass er noch weiter anhält. Das hat gleich mehrere Gründe:

  • Ein Verlobungsring in roséfarbener Legierung wirkt besonders feminin, vor allem in Verbindung mit einem Diamanten.
  • Mit farbigen Edelsteinen entstehen besonders luxuriöse und extravagante Verlobungsringe.
  • Die Färbung passt zu jedem Hauttyp und fügt sich daher harmonisch an die Hand an.
  • Ein Ring in Roségold wirkt durch seinen warmen Ton romantisch und passt daher perfekt zu einer Verlobung.
  • Die Farbe lässt sich gut mit anderen Schmuckfarben kombinieren.
  • Die Legierung ist zeitlos und passt zu jedem Kleidungsstil.

Zur Verlobung ist ein Roségoldring mit einem schönen Diamanten oder Edelstein daher immer eine gute Wahl. Und auch für Männer gibt es schöne und sportlicher wirkende Verlobungsringe mit der roséfarbenen Legierung. Ohne Stein und mit zum Beispiel matten Fugen wirkt die Goldlegierung sehr schlicht und kann auch für männlich wirkende Schmuckstücke optimal eingesetzt werden.

Verlobungsringe aus Roségold

Der Kauf: Worauf sollte man achten?

Wer Roségoldringe für die Verlobung kaufen möchte, muss wie bei jedem Goldschmuck vor allem auf die Qualität der Legierung achten. Da der Verlobungsring ein Leben lang halten soll und unter Umständen tagtäglich getragen wird, sollte er möglichst robust und widerstandsfähig sein. Durch den hohen Goldanteil und die Beimischung von Kupfer ist das leicht rosafarbene Gold, wie beschrieben, an sich sehr widerstandsfähig. Je höher der Feingehalt in der Goldlegierung, desto korrosionsbeständiger ist die Zusammensetzung. Ein zu geringer Goldanteil kann dazu führen, dass der Verlobungsring anläuft, porös wird oder Grünspan entwickelt. In Deutschland muss ein Ring mindestens eine 375er Legierung aufweisen, um als Goldschmuck zu zählen. Die darüberliegenden Stufen 585er und 750er sind bei Verlobungs- und Eheringen zu empfehlen.

Roségoldring als Verlobungsring an einer Pflanze

Ein Roségoldring: die richtige Pflege

Generell ist bei einem Goldring keine besondere Pflege oder Behandlung notwendig. Der hohe Goldanteil in der Rosé-Legierung lässt den Verlobungsring daher grundsätzlich pflegeleicht sein. Sollten die Ringe dennoch einmal gereinigt werden müssen, lässt sich dies mit heißem Seifenwasser und einer weichen Zahnbürste problemlos durchführen. Mit klarem Wasser nachgespült, lassen sich so Verunreinigungen sanft entfernen. Ein gelegentliches Polieren mit einem fusselfreien Tuch lässt Ringe aus Gold wieder strahlen. Dabei sollten aber keine Poliermittel verwendet werden. Diese könnten dem Ring schaden. Eine professionelle Reinigung bei einem Juwelier ist auch eine Möglichkeit, aber nur sehr selten überhaupt notwendig.

Roségoldringe und weiße Pflanzen

Trendidee: Kombination mit dem Trauring

Oft möchten Paare ihre Verlobungsringe an der Hochzeit mit dem Trauring kombinieren. Auf diese Weise entsteht ein Ehering an einem Finger als Symbol der unendlichen Liebe. Dieser Trend von Ring-Allianzen lässt sich mit einem Roségoldring zur Verlobung und einem dazu passenden Trauring perfekt verwirklichen. Ideal ist die Kombination aus einem Roségoldring als Verlobungsring und einem gleichfarbigem oder weißem Trauring. Im Damenring können dabei auch gleiche oder verschiedenartige und verschiedenfarbige Edelsteine gut in Kombination gesetzt werden.


Top Informationen zum Verlobungsring:

Welche Hand ist die Richtige?
Verlobungsring Kosten
Ringgröße richtig ermitteln
Fehler beim Heiratsantrag


Bildquellen:
Beitragsbild | © Taiga – stock.adobe.com
Roségoldringe und Schleierkraut | © Arta Sermule – stock.adobe.com
Fabergé-Eier | © Bojanikus – stock.adobe.com
Ring an einer Pflanze | © Christian Gehrt Photography – stock.adobe.com
Ringe in Roségold und weiße Pflanze | © Taiga – stock.adobe.com

«

»