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Der perfekte Ring

Verlobungsring verkaufen?

« Was tun, wenn sie nein gesagt hat? »

Sie hat Ja gesagt! Das ist der Satz, den das Brautpaar am liebsten der ganzen Welt mitteilen möchte. Doch so perfekt ist es leider nicht immer. Ein Nein zählt auch zu den möglichen Antwortoptionen bei einem Heiratsantrag und das ist auch gut so. Oft genug schadet ein unehrliches Ja langfristig mehr als ein ehrliches Nein. Daher ist es richtig und wichtig, dieses auch auszusprechen, wenn das Herz dazu rät. Doch wie sollte man mit dem kostbaren Ring umgehen, der üblicherweise geschenkt wird? Kann man den Verlobungsring verkaufen?

Heiratsantrag abgelehnt – und nun?

Davon geht die Welt nicht unter. Das sagt sich so leicht und es ist doch oft nicht leicht zu verstehen, warum der Partner den Heiratsantrag ablehnt. Aber es steckt eigentlich immer ein guter Grund dahinter und ein Ja zu einer Ehe auf Lebenszeit sollte nicht leichtfertig dahingesagt sein. Ein Nein kann eine endgültige Entscheidung sein, dann ist es aber auch besser, die Zeit nicht durch unerwiderte Liebe zu vergeuden. So schwer eine Ablehnung für beide Seiten auch ist, letztendlich bietet sie auch immer die Chance für einen Neubeginn. Ein unsicheres Nein zu der Frage nach ewiger Verbundenheit kann sich im Laufe der Zeit aber auch in ein ernstgemeintes Ja verwandeln und eine langjährige Partnerschaft damit nochmals bestätigen. Dann ist Dranbleiben angesagt und die Frage aller Fragen sollte nach einiger Zeit nochmals gestellt werden.

Frau lehnt mit klarer Gestik den Verlobungsring auf dem Tisch ab

Im Wechselbad der Gefühle

Wichtig bei einem abgelehnten Heiratsantrag ist immer, den Gefühlen, die zu der Verneinung geführt haben, auf den Grund zu gehen. Es bringt nichts, als Antragsteller wütend, enttäuscht und frustriert von dannen zu ziehen und den Partner mit seinen Gefühlen allein zu lassen. Auch langes Rätselraten über mögliche Gründe führt oft in eine Sackgasse.

Der beste Weg, die Partnerschaft auch über das Nein hinaus zu erhalten, ist, das Gespräch über die Gründe für die Ablehnung zu suchen. Für beide Parteien ist so eine Situation nicht leicht. Nicht nur die Frage nach ewiger Verbundenheit zu stellen, erfordert Mut, sondern auch die Ablehnung eines Heiratsantrags. Es gibt aber meistens gute Beweggründe, einen Antrag abzulehnen und der Gefragte sollte sich damit ernst genommen und verstanden fühlen.

Nur das Verstehen der Beweggründe für die Ablehnung kann zu einer guten Basis für die weitergehende Beziehung werden. Merken beide Parteien, dass mit der Ablehnung eine unüberwindbare Mauer in der Beziehung entsteht oder ist die Ursache in fehlender Liebe zu suchen, sollten die Partner besser zukünftig getrennte Wege gehen.

Junges-paar-valentinstag

Und dann war da der Ring… Verlobungsring verkaufen oder nicht?

Liebe, Verbundenheit und… Frustration. Dieses letzte Wort sollte den Heiratsantrag zwar idealerweise nicht beschreiben, es ist aber immer möglich, dass der Gefragte der Verlobung nicht zustimmt. Doch der Verlobungsring ist nun gekauft und wohin also damit nach einem Nein? Dem Partner trotzdem schenken oder doch lieber den Verlobungsring verkaufen? Oftmals abhängig davon, was der Grund für die Ablehnung war, wird der Ring unterschiedlich weiterverwendet. Der Ring kann für den nächsten passenden Moment bewahrt werden und in der Schatulle auf seinen nächsten großen Auftritt warten oder lässt sich nach dem Motto „aus den Augen, aus dem Sinn“ verkaufen.

Finanzielle Entschädigung für ein Nein

Ein Nein wirkt immer lange nach. Umso besser, wenn sich durch das Verkaufen des Verlobungsrings wenigstens eine finanzielle Wiedergutmachung einstellt. Doch wie soll der Wert des Ringes ermittelt werden? Der emotionale Wert lässt sich ja kaum bemessen, der finanzielle ist allerdings von einigen definierten Parametern abhängig und damit konkret ermittelbar. Der Wert wird dabei hauptsächlich vom tagesaktuellen Preis desjenigen Edelmetalls bestimmt, aus dem der Ring größtenteils besteht. Der Gold- beziehungsweise Silberpreis berechnet sich aus dem Karat-Anteil des Ringes und dessen Gewicht. Anders gesagt, je mehr Gold die Legierung des Ringes enthält, desto teurer lässt sich der Ring verkaufen.

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Ebenfalls eine Rolle spielen vorhandene Steine. Sind diese von hoher Qualität, steigert das den Verkaufspreis. Das bedeutet, die Größe eines Steines wirkt sich positiv auf den Preis aus, wenn er von guter Schliffqualität ist. Gibt es überdies noch ein Echtheitszertifikat, steigert das den Verkaufspreis nochmals. Um den Verlobungsring zu verkaufen, ist oft auch die Rechnung über den Kauf eine gute Verhandlungsbasis für einen fairen Preis. Wurde das gute Stück außerdem noch professionell gearbeitet, wird es noch leichter, ihn zu verkaufen.

Verlobungsring Weißgold Sparkle 0,15 ct mit Diamant

Liebe zu Geld machen – der Ringverkauf

Wollen Sie den Verlobungsring verkaufen, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, diesen in Bargeld umzuwandeln. Eine der beliebtesten ist der Online-Verkauf des guten Stückes. Bei Online-Juwelieren geben qualifizierte Mitarbeiter telefonisch Auskunft über den Wert des Schmuckstückes und beraten zu den Möglichkeiten des Verkaufs. Über Online-Auktionshäuser wie Ebay lässt sich der ungewollte Solitär Verlobungsring ebenfalls verkaufen. Allerdings wird durch viele ähnlich lautende Angebote der Preis oftmals gedrückt und das Schmuckstück unter Wert verkauft.

Schmuck online kaufen

Wem die persönliche Beratung lieber ist, der trägt das edle Stück lieber zu einem Juwelier vor Ort und lässt den Preis von einem Experten schätzen. Einige Goldschmiede kaufen den Verlobungsring danach auch an. Zu beachten ist, dass der Goldpreis tagesaktuellen Schwankungen unterworfen ist und der Festlegung am London Bullion Market folgt. Die Höhe der Schwankungen lässt sich oft schwer voraussagen, daher gleicht der erzielbare Preis für einen Ring oftmals einem Glücksspiel. Für den Laien lässt sich also eine professionelle Beratung durch einen vertrauensvollen Ankäufer kaum umgehen.

Symbolbild - Gold als Barren, als Nugget - Grafik deutet schwankenden Preis an

Verlobungsring verkaufen: Wie verhindere ich ein Nein?

Klare Antwort: gar nicht. Um allerdings Enttäuschungen vorzubeugen, Verlobungsringverkäufe zu verhindern und die Liebe zu bewahren, ist es möglich, grundsätzlich die Einstellung des Partners zum Heiraten vorzufühlen. Einerseits kann durch gezielt eingestreute Fragen zum Thema Ehe die Heiratsbereitschaft unterschwellig abgefragt werden, andererseits lässt sich beispielsweise über Freunde herausfinden, wie der Partner zum Thema Ehe steht. Möglicherweise kann auch eine Hochzeit, auf die das Paar als Gast geladen ist, zum Anlass für ein Gespräch über Zukunftspläne genommen werden.

Paar nach der Verlobung, Mann hält Schild in der Hand "She Said Yes"

Wer lieber direkt ist, kann natürlich auch ganz deutlich mit dem Partner oder der Partnerin über eine gemeinsame Hochzeit reden. So wird jedem Missverständnis auf jeden Fall vorgebeugt. Die Wahrscheinlichkeit für ein Ja lässt sich durch diese Vorschläge ganz gut einschätzen, absolute Sicherheit erlangt der Partner aber letztendlich nur durch die Frage aller Fragen, in freudiger Erwartung auf ein Ja.


Bildquellen:
Beitragsbild: © Pixel-Shot – stock.adobe.com
Frau am Tisch lehnt Ring ab: © nicoletaionescu – stock.adobe.com
Paar mit roten Herzen am Valentinstag: © Studio Romantic – stock.adobe.com
Frau kauft Schmuck online: © Kaspars Grinvalds – stock.adobe.com
Symbolbild Gold und Goldpreis: © Wolfilser – stock.adobe.com
Paar nach der Verlobung, Schild „She Said Yes“: © Pixel-Shot – stock.adobe.com

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