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Welche Farbe für den Verlobungsring?

« Von Silber und Platin über Gold bis Roségold – was sind die Hochzeitstrends? »

Sie suchen einen Verlobungsring? Die Auswahl ist riesig, was die Sache nicht einfacher macht. Bevor Sie sich um Details wie Form, Gravur oder Edelsteinbesatz kümmern, sollten Sie die passende Farbe auswählen, das heißt, Sie müssen sich für ein Edelmetall entscheiden.

Die Hochzeitstrends

Der Evergreen unter den Verlobungs- und Trauringen ist der Gelbgoldring. Schon unsere Eltern heirateten zumeist mit einem Ehering aus Gelbgold. Doch die Auswahl ist größer geworden. Neben silbrig glänzendem Weißgold, Silber und Platin liegt derzeit Roségold voll im Trend. Jedes Edelmetall hat bestimmte Eigenschaften und damit seine Vor- und Nachteile, die es zu bedenken gilt. Aber nicht nur das Metall an sich sollte Bestandteil Ihrer Überlegungen sein. Wesentlich wichtiger ist Ihre Partnerin. Wie sieht ihre Haarfarbe aus? Wie ist ihr Hautton? Welche Art Kleidung trägt sie? Und wie ist die Farbe des Schmucks, den sie meistens trägt?

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Bedenken Sie, dass sowohl ein Verlobungs- als auch ein Trauring ein ganz besonderes Schmuckstück ist. Ihre Partnerin wird dieses ihr ganzes Leben lang tragen. Es sollte daher zu ihr und ihrem Stil passen. Natürlich lassen sich auch Schmuckstücke verschiedener Farben kombinieren, dies mag aber nicht jede Frau. Machen Sie sich daher vor der Auswahl des Edelmetalls ein paar Gedanken über ihre Partnerin und ihre Vorlieben.

Gelbgold – der Klassiker

Schon seit vielen tausend Jahren wird Gold zu wundervollen Schmuckstücken verarbeitet. Wer an Gelbgold denkt, bringt mit diesem Edelmetall oft Reichtum, Schönheit und Unvergänglichkeit in Verbindung. Für Schmuck wird zumeist 585er oder 750er Gelbgold verwendet. Dies bedeutet, dass der Goldanteil in dem Schmuckstück bei 58,5 Prozent bzw. bei 75 Prozent liegt. Genaugenommen handelt es sich also um eine Legierung (eine Metallmischung). Dem Gold wird dabei in einem bestimmten Verhältnis Kupfer und Silber zugegeben.

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Dies ist insbesondere für Verlobungsringe sehr wichtig, weil das zu reine Edelmetall sehr weich und damit sehr anfällig für Kratzer und Beschädigungen wäre. Dies ist natürlich für ein Schmuckstück, das Ihre Partnerin ihr Leben lang tragen wird, eher unerwünscht. Hinzu kommt, dass ein zu hoher Goldanteil in einem Diamantring nicht geeignet ist, um den Diamanten während der Alltagsbelastungen sicher zu umschließen. Gelbgold kommt als Farbe für den Verlobungsring in Frage, wenn Ihre Partnerin gerne ohnehin Schmuck aus dieser Farbe trägt.

Im Trend liegt derzeit außerdem die Kombination von gelbgoldenen und silbernen Farben.

Genauer hinschauen sollten Sie, wenn Ihre Partnerin bisher keinen Schmuck in Gelbgoldtönen trägt. Finden Sie in diesem Fall erst heraus, wieso dies so ist und ziehen Sie gegebenenfalls eine andere Farbe für den Ring in Betracht.

Weißgold – das neue Edelmetall

Was viele nicht wissen: das für Ringe gerne gewählte Weißgold gibt es noch gar nicht so lange. Früher wurde für Schmuck zumeist Silber oder Platin verwendet. Als es zu Lieferschwierigkeiten des Platins kam, wurde Weißgold vor etwa 100 Jahren in Deutschland entwickelt. Wie bei Gelbgold handelt es sich bei Weißgold um eine Legierung.

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Dem Gelbgold wird durch den Zusatz von silbrigen Metallen wie Palladium, Silber, Nickel oder Platin der gelbe Farbton genommen. Je nach Höhe des Anteils der zugesetzten Metalle variiert die Farbe von Weißgold zwischen blaugrau bis weißgelb. Als Farbe für den Verlobungsring hat sich eine silbrige Färbung durchgesetzt. Da Weißgold auch Nickel enthalten kann, sollten Sie sich vor dem Kauf sicher sein, dass Ihre Partnerin nicht allergisch darauf reagiert – oder, dass in Ihrem Wunschring kein Nickel verarbeitet wurde. Wunderschön glänzende Weißgoldringe sind die perfekte Basis für einen edlen Solitär.

Silber – das Gegenstück zu Gelbgold

Wie Gelbgold wird Silber schon seit vielen Jahrtausenden zur Schmuckherstellung verwendet. Die beiden Edelmetalle werden oft in einem Atemzug genannt, wenn es um Schönheit, Reichtum und Unvergänglichkeit geht. Die großen Silbervorkommen in Deutschland machten es den deutschen Fürstenhäusern leicht, kostbaren Schmuck daraus anfertigen zu lassen. Für die Herstellung von Trauringen wird heute zumeist Sterlingsilber verwendet, das einen Silberanteil von 92,5 Prozent hat (925er Silber).

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Zusammen mit Carbon liegt das Material derzeit als extravagantes Material für Individualisten voll im Trend. Aber auch als Basis für Ringe mit buntem Edelsteinbesatz ist es eine beliebte Alternative zu dem preislich höher liegenden Platin. Mit einem Verlobungsring aus Silber sind Sie up to date, sollten jedoch wissen, dass das Metall dazu neigt, dunkel anzulaufen. Dies gibt dem Ring einen ganz eigenen Charakter. Möchten Sie, dass Ihr Ring seinen Glanz dauerhaft behält, ist Platin eine Alternative, über die Sie nachdenken sollten.

Platin – edel und beständig

Wussten Sie, dass Platin noch seltener ist als Gold? Dies ist der Grund, wieso ein Schmuckstück aus Platin oft noch teurer ist. Eine weitere Besonderheit liegt außerdem in der Beständigkeit des Materials. Im Gegensatz zu Gold und Silber oxidiert das rare Edelmetall nicht. Auch ist es so hart, dass der Alltag ihm kaum etwas anhaben kann. Sollte Ihr Schmuck doch einmal einen Kratzer abbekommen, so ist dieser nur oberflächlich.

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Ein Platinring, den Sie Ihrer Liebsten zur Verlobung schenken, ist auch nach vielen Jahren noch so wunderschön und strahlend wie am ersten Tag. Ein weiterer Vorteil dieses edlen Metalls ist seine Vielseitigkeit. Wundervoll silbrig glänzend lässt sich Platin mit Gelbgold, Roségold und Edelsteinen aller möglichen Farben kombinieren. Verlobungsringe aus Platin sind wahrlich für die Ewigkeit gemacht!

Roségold – aktuell ein Muss für Trendsetter?

Seit einiger Zeit liegen sanft glänzende Ringe aus Roségold voll im Trend. Die wunderschöne, warme Farbe erhält Roségold durch die Zugabe eines höheren Anteils von Kupfer zu der Goldlegierung. Wird der Kupferanteil weiter erhöht, wird der rote Farbton intensiver – Sie erhalten Rotgold. Im orangegoldenen Bereich liegt die Farbe von 585er Rotgold, während er bei 750er Roségold von einem silbrigen Rosa bis zu einem warmen Apricot variieren kann. Durch den hohen Kupferanteil ist ein Ring aus Roségold härter und beständiger als ein Gelbgoldring.

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Gerne gewählt werden Roségoldringe in Verbindung mit einem extravaganten, farbigen Edelstein wie beispielsweise einem wunderschönen blauen Saphir. Aber auch ein edler Diamant kommt zusammen mit den warmen Farben von Roségold wunderbar zur Geltung. Ein schlichter Roségoldring zur Verlobung lässt sich zudem herrlich mit einem aufwändigeren Gelb- oder Weißgoldring zur Trauung kombinieren.