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Können Diamanten kaputt gehen?

Der Diamant, die richtige Wahl für den Verlobungsring? Zweifelsfrei ja! Kein anderer Stein ist so widerstandsfähig!

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« Was zu tun ist, wenn der Stein Schaden nimmt »

Diamonds are a girl's best friend! Aber nicht nur Frau liebt sie. An unzähligen Ringfingern wird der „Unbezwingbare“, das bedeutet das altgriechische Wort "Diamant" übersetzt, getragen. Wie der Name schon verheißt, ist gilt dieser Edelstein als äußerst stabil und nahezu unkaputtbar. Aber ein Diamant kann tatsächlich kaputt gehen. Warum die härtesten Steine der Welt, leichter als man glauben mag, Schaden nehmen können, wie Sie das verhindern können und was zu tun ist, wenn der Stein dennoch beschädigt wird, erfahren Sie im folgenden Artikel.

5 Keyfacts zur Haltbarkeit von Diamanten

  1. Diamanten können bei starken Stößen oder Schlägen, insbesondere entlang ihrer Kristallstruktur, brechen oder splittern.
  2. Obwohl Diamanten eine hohe Härte aufweisen, sind sie nicht unzerstörbar und können durch extreme Hitze oder plötzliche Temperaturänderungen beschädigt werden.
  3. Ein unsachgemäßer Umgang mit Diamantschmuck, wie zum Beispiel das Tragen während schwerer körperlicher Arbeit oder sportlicher Aktivitäten, kann zu Kratzern oder anderen Schäden führen.
  4. In seltenen Fällen können Diamanten durch interne Spannungen oder Einschlüsse in ihrem Inneren Risse entwickeln, die zu einem Bruch führen können.
  5. Diamanten, insbesondere solche mit vielen Einschlüssen oder solche, die bereits vorher behandelt wurden, sind anfälliger für Beschädigungen als solche von höherer Reinheit und Qualität.

Ein besonderer Stein mit herausragenden Eigenschaften

Die außerordentlichen Edelsteine bestehen aus reinem Kohlenstoff. Tief unter der Erde, wo großer Druck und große Hitze herrschen entsteht der Stein. Sein Entstehungsprozess dauert sehr lange, Millionen von Jahren nimmt es in Anspruch, bis sich die Kohlenstoffatome zu einem festen Kristallgitter zusammenfügen. Durch Vulkanausbrüche gelangen die Rohdiamanten an die Oberfläche, wo man sie mit viel Glück finden kann. Im Normalfall muss man aber tief unter der Erde nach diesen außerordentlichen und harten Steinen suchen. Auf der Mohs-Skala, die die Härte von Gestein bestimmt, steht der „Unbezwingbare“ unangefochten an der Spitze.

Neben der Verarbeitung in Verlobungsringen und anderem Schmuck finden diese Steine mit ihrer unvergleichlichen Härte außerdem Verwendung in der Industrie. Der „Unbezwingbare“ macht seinem Namen alle Ehre, denn selbst Marmor, Granit und andere Gesteine können ohne weiteres von ihm geschnitten werden. Die Schmucksteine haben eine einzigartige, symmetrische Atombindung. Diese Kristallstruktur sorgt für die Härte und muss auch beim Schliff berücksichtigt werden. So kann ein Stein nicht in jede beliebige Richtung geschliffen werden.

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Der Schleifvorgang dauert mehrere Stunden und ist millimetergenaue Präzessionsarbeit. Nur mit dem richtigen Facettenschliff bekommen die Brillanten dann ihr einzigartiges Funkeln. Der Schliff an dem Edelstein kann übrigens nur mit einem anderen Stein seiner Sorte vollzogen werden. Nachdem ein Diamant geschliffen wurde und seine typische Form erhalten hat, wird er auf seine Reinheit, seine Brillanz und das Gewicht überprüft. Das Gewicht wird in Karat definiert, wobei 0,2 Gramm einem Karat entsprechen. Die Karatzahl ist auch maßgeblich für den Wert der Steine.

Wie kann der „Unbezwingbare“ überhaupt kaputt gehen?

Generell gilt die Regel, je höher die Härte des Steins, umso niedriger die Stoßfähigkeit. Diamanten sind spaltbar, deshalb kann es durchaus passieren, dass ein Stein kaputt geht, wenn er in einem ungünstigen Winkel auf den Boden fällt. Natürlich kann es auch passieren, dass Diamantringe kaputt gehen, wenn man damit an einen harten Gegenstand stößt. Auch Kratzer können entstehen, wenn man sie mit ihresgleichen in einem Schmuckkästchen verwahrt. Auch aggressive Chemikalien, wie beispielsweise Chlor, können dem Ring Schaden zuführen.

Umsicht beim Tragen – so verhindern Sie, dass Ihr Schmuck Schaden nimmt

Grundsätzlich sollte man beim Ausführen von manuellen Arbeiten den Diamantring beiseitelegen. So wird verhindert, dass man mit der Fassung irgendwo hängen bleibt oder mit dem „Unbezwingbaren“ versehentlich an einen harten Gegenstand stößt. Auch beim Arbeiten mit Chemikalien sollte man den Verlobungsring lieber ausziehen. Für Ketten, Armbänder und Ohrringe gilt das gleiche, insbesondere beim Sport sollte man sie nicht tragen. Auch beim Putzen können Fassung und Stein möglicherweise durch die Chemikalien kaputt gehen, deshalb sollte man auch hier den Schmuck ablegen, ebenso wie beim Strandtag, denn die kleinen Sandkörner sorgen für Verunreinigungen und können Kratzer verursachen.

Mehrere Ringe mit Brillanten sollten nicht in der gleichen Schmuckbox aufbewahrt werden, da die Gefahr zu groß ist, dass die Schmuckstücke unter Berührungen miteinander verkratzen. Am liebsten möchten die Edelsteine weich gebettet und in ihrer Originalbox untergebracht werden. Klar ist, ein so wertvoller Schmuckstein sollte behutsam behandelt werden – ganz seinem Wert entsprechend.

Erste Hilfe für den Diamantschmuck

Wenn der Brillant Schaden erlitten hat, sollte der erste Weg zum Juwelier führen, bei dem man ihn gekauft hat. Je nach Größe des Schadens kann der Stein geschliffen werden, sodass die beschädigte Stelle nicht weiter auffällt. Auch bei fehlendem Glanz hat der Juwelier das nötige Werkzeug, um den Schmuck wieder zum Strahlen zu bringen. Wenn der Schaden nicht mehr zu beheben ist, gibt es beim Juwelier auch häufig die Möglichkeit, den Schmuckstein auszutauschen.

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Neuer Glanz für den matten Edelstein

Neben der Möglichkeit, dass ein Diamant kaputt geht, kann es auch sein, dass er an Glanz verliert. Das ist im Alltag ganz normal und hat meistens eine harmlose Ursache, wie Fett von der Haut und von Cremes oder andere Ablagerungen wie beispielsweise Staub. Um den Diamantring wieder zum Strahlen zu bringen, sollte man aber auf keinen Fall zu Säuren oder anderen Chemikalien greifen. Viele Tipps im Internet sind hier leider eher schädlich für das kleine Schmuckstück.

Etwas Ammoniak in lauwarmem Wasser genügt hier schon. Der Schmuck sollte für etwa 10 Minuten in der Lösung baden und danach vorsichtig mit einer weichen Zahnbürste gereinigt werden. Danach empfiehlt es sich, das Schmuckstück mit einem fusselfreien und weichen Tuch abzutrocknen. Manchmal hilft auch warmes Wasser mit Seife und etwas Salz um den kleinen „Unbezwingbaren“ wieder zum Glänzen zu bringen.


Beitragsbild:  © Alexandra – stock.adobe.com Juwelier untersucht Diamantring


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